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Was kostet eine Website 2026?

Von Dominic Bröter · 4. November 2026 · 7 Min. Lesezeit

„Was kostet eine Website?“ ist oft die erste Frage, wenn jemand eine neue Seite plant. Die Antwort hängt davon ab, was die Website können soll. Eine Seite für einen Handwerksbetrieb mit Leistungen, Referenzbildern und Kontaktformular ist ein anderes Projekt als ein Online-Shop mit hunderten Produkten.

In diesem Artikel zeige ich dir, welche Punkte den Preis bestimmen, welche Kosten nach dem Start dazukommen und worauf du achten solltest, wenn du Angebote vergleichst. Als Beispiel nehme ich meine eigenen Preise – nicht, weil sie der Maßstab für alle sind, sondern weil ich nur bei ihnen genau sagen kann, was drinsteckt.

Die kurze Antwort

Eine einfache Website für Selbstständige oder einen kleinen Betrieb bekommst du bei mir ab 299 € für einen 1-Pager, mit mehreren Unterseiten ab 599 €. Domain und Hosting sind im Paket enthalten und laufen über mich. Ab dem zweiten Jahr kostet nur die Domain etwas – 25 € im Jahr, mit Wartung nichts extra. Wenn du willst, kommt die Wartung als monatlicher Betrag dazu. Andere Anbieter rechnen anders, manche nach Stunden, manche mit Monatspaketen. Entscheidend ist deshalb, was im Preis enthalten ist und was später dazukommt.

Wovon der Preis abhängt

Umfang

Der größte Faktor ist die Zahl der Seiten und wie viel Inhalt darauf steht. Ein 1-Pager bündelt alles auf einer Seite: wer du bist, was du anbietest, wie man dich erreicht. Für den Anfang reicht das oft, etwa für einen Friseursalon oder eine Praxis mit überschaubarem Angebot. Sobald du mehrere Leistungen hast, die jeweils eine eigene Erklärung brauchen, sind Unterseiten sinnvoll – auch, weil Google jede Unterseite einzeln zu passenden Suchanfragen anzeigen kann.

Design

Eine fertige Vorlage anzupassen geht schneller als ein eigenes Layout. Ein individuelles Design dauert länger, passt dafür aber zu deinem Logo, deinen Farben und der Art, wie du mit Kunden sprichst. Für viele kleine Betriebe ist ein klares, eigenes Layout ohne aufwendige Effekte ein guter Mittelweg. Animationen kosten nicht nur Zeit in der Umsetzung, sondern oft auch Ladezeit – und die merkt jeder, der deine Seite unterwegs auf dem Handy öffnet.

Funktionen

Alles, was über Text und Bilder hinausgeht, kostet zusätzliche Arbeit: ein Kontaktformular, eine Online-Terminbuchung, eine zweite Sprache, ein geschützter Bereich für Mitglieder oder die Anbindung an ein Kassen- oder Warenwirtschaftssystem. Manches lässt sich mit vorhandenen Bausteinen schnell einrichten, anderes muss eigens entwickelt werden. Frag bei jedem Angebot nach, welche Funktionen enthalten sind und welche extra kosten. Bei mir ist ein Kontaktformular in jedem Paket dabei.

Texte und Fotos

Wenn du deine Texte selbst schreibst und gute Fotos hast, sparst du Geld. Wenn Texte erst entstehen müssen oder Bilder fehlen, kommt Aufwand dazu – für das Schreiben, für einen Fotografen oder für Lizenzen von Bildagenturen. Bei Fotos lohnt es sich, nicht zu sparen: Echte Bilder von dir, deinem Team und deiner Arbeit wirken glaubwürdiger als Stockfotos, die man von anderen Websites schon kennt.

Fehlen dir Texte oder Fotos, kümmere ich mich darum – ich schreibe bzw. überarbeite die Texte und besorge passende Bilder oder vermittle dir jemanden. Was das kostet, steht vorab im Angebot.

Online-Shop

Ein Shop ist ein eigenes Projekt. Produkte müssen angelegt, Zahlungsarten und Versand eingerichtet und Rechtstexte wie AGB und Widerrufsbelehrung eingebunden werden. Der Aufwand hängt davon ab, wie viele Produkte du hast, ob es Varianten wie Größen oder Farben gibt und welche Zahlungsarten du anbieten willst. Deshalb nenne ich für Online-Shops keinen Pauschalpreis, sondern mache dir nach einer kostenlosen Beratung ein Angebot.

Laufende Kosten nach dem Start

Mit dem Launch ist die Website fertig, aber nicht kostenlos. Diese Posten kommen in der Regel dazu:

  • Domain: deine Adresse im Netz, zum Beispiel „dein-betrieb.de“. Sie läuft meist über den Hosting-Tarif oder wird jährlich abgerechnet.
  • Hosting: der Server, auf dem deine Website liegt. Was er kostet, hängt vom Anbieter und vom Tarif ab.
  • E-Mail-Postfächer: oft im Hosting enthalten, manchmal separat.
  • Wartung: Updates, Backups und kleine Änderungen. Bei WordPress-Seiten sind regelmäßige Updates wichtig, weil veraltete Erweiterungen ein typisches Einfallstor für Angriffe sind.
  • Lizenzen: Manche Themes, Plugins oder Schriften kosten jährliche Gebühren.

Bei mir sind Domain und Hosting im Paket enthalten und laufen über mich: Ich richte beides ein, und wenn du schon eine Domain hast, ziehe ich sie für dich um. Ab dem zweiten Jahr bleibt das Hosting kostenlos, die Domain ist in der Wartung enthalten – ohne Wartung kostet sie 25 € im Jahr. Wechselst du später zu einem anderen Anbieter, übertrage ich dir die Domain kostenlos.

Ein Tipp, unabhängig davon, mit wem du arbeitest: Frag vorab, auf wessen Namen Domain und Hosting laufen und wie du deine Adresse mitnimmst, falls du später den Dienstleister wechselst.

Baukasten, Freelancer oder Agentur?

Grundsätzlich hast du drei Wege. Keiner davon ist für alle richtig.

Website-Baukasten

Bei Baukästen wie Wix, Jimdo oder Squarespace baust du die Seite selbst aus Vorlagen zusammen und zahlst eine monatliche Gebühr. Das ist günstig, solange du deine eigene Zeit nicht mitrechnest. Du kümmerst dich selbst um Aufbau, Texte und Bilder und darum, dass die Seite bei Google gefunden wird. Außerdem bist du an den Anbieter gebunden: Ein Wechsel zu einem anderen System heißt oft, die Seite neu zu bauen.

Freelancer

Ein Freelancer – so wie ich – setzt die Website für dich um. Du hast einen festen Ansprechpartner, kurze Wege und zahlst keinen Vertrieb und keine Projektleitung mit. Die Kehrseite: Alles hängt an einer Person. Frag deshalb nach, wie Urlaub und Krankheit geregelt sind und wie du an deine Zugangsdaten kommst, falls die Zusammenarbeit endet.

Agentur

Eine Agentur hat mehrere Spezialisten unter einem Dach: Design, Entwicklung, Text, oft auch Fotografie und Marketing. Das ist sinnvoll bei großen Projekten, an denen viele Leute gleichzeitig arbeiten. Dafür zahlst du die Abstimmung zwischen diesen Leuten, das Projektmanagement und das Büro mit. Für eine Website mit fünf Seiten ist das oft mehr, als du brauchst.

Ein konkretes Beispiel: meine Pakete

Damit du eine Vorstellung bekommst, hier meine aktuellen Festpreise. Sie stehen vor dem Projektstart fest – es gibt keinen Stundenzettel, der am Ende länger ist als gedacht.

Alle Preise sind Endpreise. Als Kleinunternehmer nach § 19 UStG berechne ich keine Umsatzsteuer.

PaketUmfangPreis
1-PagerEine Seite, für Smartphones optimiert, Kontaktformular, Datenschutzerklärung und Impressum inklusive299 €
BasicAlles aus dem 1-Pager, bis zu 3 Unterseiten, Suchmaschinenoptimierung, schnelle Ladezeiten599 €
PremiumAlles aus Basic, bis zu 5 Unterseiten, „SEO Plus“, eigenes Logo und eigens erstellte Grafiken799 €

Dazu kommen diese Zusatzleistungen:

  • Logo zum Website-Paket: 39 €, im Premium-Paket bereits enthalten.
  • Expresslieferung: 149 € Aufpreis beim 1-Pager (fertig in 2 Tagen), 299 € bei Basic (fertig in 1 Woche), 549 € bei Premium (fertig in 2 Wochen).
  • Google Business & SEO: 149 € einmalig, optional 14,99 € im Monat für die laufende Betreuung. Mehr dazu auf der Seite Google Business & SEO.
  • Pflege & Wartung: 9,99 bis 24,99 € im Monat, je nach Aufwand. Was darin steckt, steht auf der Seite Pflege & Wartung.
  • Online-Shop: Preis nach kostenloser Beratung, je nach Größe des Shops.

Ohne Express dauert ein Projekt bei mir in der Regel ein bis vier Wochen. Ein 1-Pager ist oft nach 7 bis 10 Tagen fertig, ein Premium-Paket braucht eher 3 bis 4 Wochen.

Zwei Rechenbeispiele

Angenommen, du führst einen kleinen Elektrobetrieb und brauchst drei Unterseiten – etwa Leistungen, Über uns und Kontakt – sowie ein neues Logo. Dann zahlst du 599 € für das Basic-Paket und 39 € für das Logo, zusammen 638 € einmalig. Mit Wartung kommen 9,99 bis 24,99 € im Monat dazu. Im ersten Jahr landest du so bei 757,88 € bis 937,88 € – Domain und Hosting sind im Paket enthalten. Ab dem zweiten Jahr zahlst du nur noch die Wartung: Die Domain ist darin enthalten, das Hosting bleibt kostenlos.

Oder du eröffnest eine Praxis, brauchst fünf Unterseiten, hast noch kein Logo und willst dein Google-Unternehmensprofil gleich mit einrichten lassen. Dann passt das Premium-Paket für 799 €, das Logo ist dort schon enthalten. Mit Google Business & SEO für 149 € liegst du bei 948 € einmalig, optional plus 14,99 € im Monat für die laufende Betreuung. Ohne Wartung kommen ab dem zweiten Jahr 25 € im Jahr für die Domain dazu.

Stand der Preise: Die Zahlen gelten zum Zeitpunkt dieses Artikels. Verbindlich sind die aktuellen Angaben auf meiner Preisseite und das Angebot, das du vor dem Start von mir bekommst.

So vergleichst du Angebote

Wenn du mehrere Angebote vor dir hast, helfen diese Fragen:

  1. Was genau ist enthalten? Zahl der Seiten, Kontaktformular, Impressum und Datenschutzerklärung, Darstellung auf dem Smartphone, Grundlagen der Suchmaschinenoptimierung.
  2. Festpreis oder Stundensatz? Bei einem Stundensatz sollte zumindest eine Schätzung dabeistehen – und was passiert, wenn sie überschritten wird.
  3. Wie viele Korrekturrunden sind eingeplant? Änderungswünsche kommen fast immer. Gut, wenn vorher klar ist, wie viele im Preis stecken.
  4. Wer liefert Texte und Bilder? Ist das nicht geregelt, wartet am Ende einer auf den anderen, und der Starttermin verschiebt sich.
  5. Was kostet der Betrieb? Rechne Domain, Hosting, Wartung und Lizenzen über zwei oder drei Jahre zusammen. Ein niedriger Startpreis mit hoher Monatsgebühr kann am Ende teurer sein als ein höherer Festpreis.
  6. Wem gehört was? Kläre, auf wessen Namen Domain und Hosting laufen und wie du an Domain und Zugangsdaten kommst, wenn die Zusammenarbeit endet.
  7. Kannst du selbst Inhalte ändern? Wenn du Öffnungszeiten oder Preise öfter anpasst, sollte das ohne Programmierkenntnisse gehen. Bei WordPress-Seiten richte ich dafür auf Wunsch Elementor ein, damit du Texte und Bilder selbst austauschen kannst. Bei einer React- oder Next.js-Seite übernehme ich solche Änderungen für dich.

Fazit

Eine Website kostet so viel, wie sie können muss – plus die laufenden Kosten. Wenn du weißt, welche Seiten und Funktionen du brauchst und wer die Inhalte liefert, kannst du Angebote fair vergleichen.

Wenn du unsicher bist, welches Paket zu dir passt, gehen wir das im kostenlosen Erstgespräch gemeinsam durch. Danach bekommst du ein Angebot mit Festpreis, bevor irgendetwas losgeht. Wie ich dabei arbeite, liest du auf der Seite Webdesign. Wenn dein Betrieb in Ebersberg oder Umgebung sitzt, können wir uns auch persönlich treffen – mehr dazu unter Webdesign in Ebersberg.

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